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Auto-Scout-Verfahren: Prozessauftakt am 05. Oktober 2017

 

19. September 2017. Vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Saarbrücken beginnt am 05.10.2017 der Prozess um die strafrechtliche Aufarbeitung des sog. Auto-Scout-Verfahrens.

 

Angeklagt ist ein 36-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, dem gewerbsmäßiger Betrug in 10 Fällen vorgeworfen wird. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wirft dem Angeklagten vor, im Internet Verkaufsangebote für hochwertige Fahrzeuge inseriert zu haben, um von den Geschädigten, Gelder als Kaufpreis für die Fahrzeuge zu erlangen. Die Fahrzeuge sollen nur gegen Vorkasse angeboten worden sein und nie geliefert worden sein. In den der Anklageschrift zugrundeliegenden zehn fingierten Autoverkaufsgeschäften soll es dem Angeklagten auf diese Weise gelungen sein, im Zeitraum November bis Dezember 2016 eine Gesamtsumme von 322.138 Euro zu erlangen.

Der Beschuldigte, der aufgrund eines europäischen Haftbefehls am 26.05.2017 festgenommen werden konnte, befindet sich seither in Untersuchungshaft.

 

Der Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt Christoph Clanget, kündigte für die Hauptverhandlung eine umfassend geständige Erkläung seines Mandanten zu den erhobenen Vorwürfen an. "Der Beschuldigte hat im Zuge des Ermittlungsverfahrens bereits ein Geständnis abgelegt, in welchem er auch weitere ähnliche Taten eingeräumt hat und dadurch zur Aufklärung auch weiterer Straftaten erheblich beigetragen hat", so der Verteidiger des Angeklagten.
 

Das Gericht hat insgesamt drei Hauptverhandlungstage bestimmt. Die Fortsetzung der Hauptverhandlung findet am 06.10.2017 und am 10.10.2017 statt.